LOSE ZAHNSPANGEN
Aktive Platten mit Federn und Dehnschrauben
- Kleine Drahtfedern, mit denen einzelne Zähne bewegt werden
- Einen sog. Labialbogen (Lippenbogen) aus Draht, der den vorderen Zahnbogen ausformt
- Eine sog. Transversalschraube (Dehnschraube), mit welcher der Kiefer verbreitert wird

Funktionstherapeutische Geräte: Sanfte Regulierung
- Aktivierung der Gesichts- und Kaumuskulatur
- Wachstum der Kiefergelenke
- Richtige Stellung des Unterkiefers
- Korrekter Lippenschluss
- Freie Nasenatmung
- Aktivator
- Bionator
- Funktionsregler nach Fränkel
- Vorschubdoppelplatten

Empfohlene Tragedauer für lose Zahnspangen

Häufige Fragen zu losen Zahnspangen in Hamburg-Blankenese
Aktive Platten sind herausnehmbare Zahnspangen, die individuell für den Ober- oder Unterkiefer angefertigt werden. Sie bestehen aus einer Kunststoffbasis – die Farbe darf das Kind selbst aussuchen – sowie aus aktiven Elementen: kleinen Drahtfedern zum Bewegen einzelner Zähne, einem Lippenbogen zur Ausformung des vorderen Zahnbogens und einer Dehnschraube zur schrittweisen Kieferweitung.
Die Schraubenkraft wirkt auf den Kiefer, die Federkraft auf die Zähne. Durch das regelmäßige Drehen der Schraube nach Anweisung wird der Kiefer allmählich erweitert. Dr. Weber in Hamburg-Blankenese erklärt Ihnen und Ihrem Kind Schritt für Schritt, wie die Handhabung funktioniert.
Funktionstherapeutische Geräte sind einteilige Zahnspangen für Ober- und Unterkiefer gleichzeitig. Sie werden locker im Mund getragen und wirken nicht nur auf die Zähne, sondern auch auf die Gesichts- und Kaumuskulatur, die Kiefergelenke, die Unterkieferstellung, den Lippenschluss und die Nasenatmung.
Diese Geräte kommen vor allem in der Wachstumsphase bei Kindern und Jugendlichen zum Einsatz. Je nach Befund wählt Dr. Weber das passende Gerät aus: Aktivator, Bionator, Funktionsregler nach Fränkel oder Vorschubdoppelplatten. Ziel ist eine harmonische Zahn- und Kieferstellung, die langfristig Aussehen und Gesundheit verbessert.
Eine herausnehmbare Zahnspange wirkt nur, solange sie getragen wird. Die empfohlene tägliche Tragezeit beträgt 14 bis 16 Stunden – in der Regel nachmittags nach der Schule und die gesamte Nacht über. Je konsequenter die Spange getragen wird, desto effizienter verläuft die Behandlung.
In der Schule oder beim Sport muss die Spange in der Regel nicht getragen werden. Die genauen Empfehlungen richten sich nach der jeweiligen Apparatur und dem Behandlungsstand – Dr. Weber gibt Ihnen und Ihrem Kind individuelle Hinweise zur Tragezeit.
Lose Zahnspangen sind herausnehmbar und werden vor allem in der Wachstumsphase eingesetzt, wenn die Kieferknochen noch formbar sind. Sie eignen sich gut für erste Regulierungen und zur Kieferentwicklung. Feste Zahnspangen sind dauerhaft im Mund verankert und ermöglichen präzisere Zahnbewegungen – etwa das Drehen oder vertikale Verschieben einzelner Zähne.
Häufig werden beide Methoden im Verlauf einer Behandlung nacheinander kombiniert: Zunächst die lose Zahnspange für die Kieferentwicklung, anschließend die feste Zahnspange zur exakten Feinregulierung der Zähne. Welche Abfolge für Ihr Kind sinnvoll ist, bespricht Dr. Weber individuell mit Ihnen.
Ja. Neben den klassischen herausnehmbaren Apparaturen gibt es in vielen Fällen nahezu unsichtbare Alternativen. Diese sind ästhetisch deutlich unauffälliger und werden von Kindern und Jugendlichen oft besser akzeptiert – was die Tragebereitschaft und damit den Behandlungserfolg positiv beeinflusst.
Ob eine solche Alternative für den jeweiligen Befund geeignet ist, lässt sich nur im persönlichen Beratungsgespräch klären. Die Praxis Dr. Weber in Hamburg-Blankenese berät Sie gerne zu allen verfügbaren Optionen und hilft dabei, die individuell passende Lösung zu finden.

