KIEFERORTHOPÄDIE - möglichst OHNE ZÄHNEZIEHEN

Die moderne Art der Zahnregulierung 

Bei der klassischen Kieferorthopädie müssen manchmal Zähne gezogen werden - bei sog. Engständen und wenn ein Missverhältnis zwischen Zahn- und Kiefergröße vorliegt. Viele Eltern und Kinder sind von diesem Vorhaben verständlicherweise nicht begeistert.

Wir verwenden deshalb in unserer Praxis spezielle feste Zahnspangen, bei denen das Ziehen von Zähnen in den allermeisten Fällen vermieden werden kann.

Sie haben außerdem den Vorteil, dass die Behandlung angenehmer ist, weniger Kontrolltermine erfordert und dass die Zahnregulierung schneller verläuft.
Kieferorthopädie ohne Zähneziehen
Keine Angst vor dem Zähneziehen: Schnellere und angenehmere Zahnregulierung mit modernen Zahnspangen

"Selbstligierende Brackets"

Bei den üblicherweise verwendeten festen Zahnspangen wird der Drahtbogen mit kleinen Gummibändern an den Brackets befestigt. Diese Gummibänder haben eine hohe Reibung und können so ein Druckgefühl auf den Zähnen hervorrufen. Außerdem sind sie schlecht zu reinigen.

Die Brackets, die wir verwenden, haben einen speziellen Schiebemechanismus, der den Drahtbogen hält (sog. "Selbstligierende Brackets") und Gummibänder überflüssig macht. Dadurch entsteht kein Druckgefühl und die Zähne können sich freier bewegen. Das Tragen ist wesentlich bequemer und die Brackets sind leichter zu reinigen. Sie sind außerdem weniger auffällig und es gibt sie auch in einer transparenten Version.

"Drahtbögen mit Gedächtnis"

Eine weitere Besonderheit ist der Drahtbogen aus einem speziellen Metall. Dieser Drahtbogen hat sozusagen ein "eingebautes Gedächtnis" und bewegt die Zähne sanft in die gewünschte Richtung. Dadurch können wir bessere Ergebnisse erzielen: In der Regel werden ein harmonischeres Gesamtbild der Kiefer und ein schönerer Gesichtsausdruck erzielt.

Da die Drahtbögen und Brackets bei diesen Systemen selbst regulierend sind, sind weniger Kontrolltermine beim Kieferorthopäden erforderlich. Die Behandlungsdauer ist im Schnitt sechs Monate kürzer als sonst. Selbstverständlich ist auch bei diesen modernen Zahnspangen eine KFO-Behandlung in jedem Alter möglich.

Häufige Fragen zu KFO ohne Zähneziehen in Hamburg-Blankenese

Was bedeutet KFO ohne Zähneziehen und wann ist das möglich? +

Bei klassischen Zahnfehlstellungen mit Engständen mussten früher häufig Zähne gezogen werden, um ausreichend Platz zu schaffen. Moderne Behandlungsmethoden ermöglichen es heute in den allermeisten Fällen, auf die Extraktion von Zähnen zu verzichten.

In der Praxis Dr. Weber in Hamburg-Blankenese werden selbstligierende Brackets in Kombination mit Memory-Drahtbögen eingesetzt. Diese Systeme erzeugen eine sanfte Kraft, die den Zähnen ermöglicht, sich freier zu bewegen und Platz zu gewinnen – ganz ohne Zähneziehen.

Was sind selbstligierende Brackets und welche Vorteile haben sie? +

Herkömmliche Brackets werden mit kleinen Gummibändern am Drahtbogen befestigt, was Reibung erzeugt und ein Druckgefühl verursachen kann. Selbstligierende Brackets hingegen halten den Drahtbogen durch einen integrierten Schiebemechanismus – ganz ohne Gummibänder.

Dadurch bewegen sich die Zähne freier und mit weniger Kraftaufwand. Die Brackets sind außerdem leichter zu reinigen, weniger auffällig und auch in einer transparenten Variante erhältlich – ein spürbarer Komfortgewinn gegenüber klassischen Systemen.

Was sind Memory-Drahtbögen und wie funktionieren sie? +

Memory-Drahtbögen bestehen aus einem Spezialmetall mit sogenanntem Formgedächtnis: Sie kehren stets zu ihrer ursprünglich programmierten Form zurück und üben dabei eine sanfte, gleichmäßige Kraft auf die Zähne aus. Dadurch werden die Zähne behutsam in die gewünschte Position geführt.

Das Ergebnis ist in der Regel ein harmonischeres Gesamtbild der Kiefer und ein ausgewogenerer Gesichtsausdruck. Da die Bögen und Brackets selbstregulierend arbeiten, sind im Verlauf der Behandlung weniger Anpassungstermine notwendig.

Ist die Behandlung mit selbstligierenden Brackets schneller als herkömmliche Methoden? +

Ja. Im Schnitt verkürzt sich die Behandlungsdauer mit selbstligierenden Brackets und Memory-Drahtbögen um etwa sechs Monate gegenüber klassischen Systemen. Da die Brackets selbstregulierend arbeiten, sind zudem weniger Kontrolltermine in der Praxis notwendig.

Das bedeutet weniger Aufwand im Alltag und gleichzeitig eine effektive, planbare Behandlung. Eine kieferorthopädische Behandlung mit diesen modernen Systemen ist in jedem Alter möglich – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Für wen ist KFO ohne Zähneziehen geeignet? +

Grundsätzlich ist die Behandlung mit selbstligierenden Brackets für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geeignet. Der Verzicht auf Zahnextraktionen ist in den allermeisten Fällen möglich – hängt aber immer vom individuellen Befund ab.

In einem persönlichen Beratungsgespräch analysiert Dr. Weber die Zahnstellung und erläutert, welche Behandlungsmethode für Ihren spezifischen Fall die beste Lösung ist. Die Praxis in Hamburg-Blankenese ist telefonisch oder über das Kontaktformular erreichbar.