FESTE ZAHNSPANGEN

Brackets, Drahtbögen und mehr ...

Eine Feste Zahnspange besteht i.d.R. aus vier Komponenten:
  1. Sog. Brackets, die auf die Zähne aufgeklebt werden
  2. Einem elastischen Drahtbogen über den gesamten Zahnbogen
  3. Kleinen Gummis oder dünnen Drähten, die Drahtbogen und Brackets verbinden
  4. Jeweils einem Metallband an einem hinteren Backenzahn links und rechts zur Verankerung der Zahnspange
Zusätzlich werden häufig noch kleine Federn genutzt, um gewünschte Zahnbewegungen zu erzielen.

Brackets können aus Metall, aus transparenten bzw. zahnfarbenen Materialien wie Kunststoff oder Keramik bestehen. Viele Patienten entscheiden sich heute aus ästhetischen Gründen für Brackets aus Kunststoff und Keramik - vor allem für die Oberkieferzähne.
Feste Zahnspangen mit transparenten Brackets (oben) und aus Metall (unten)
Feste Zahnspangen mit transparenten Brackets (oben) und aus Metall (unten). Die Brackets werden über kleine Gummis oder dünne Drähte mit einem elastischen Draht verbunden, der über den gesamten Zahnbogen reicht.

Wann werden Feste Zahnspangen gewählt?

Mit Aktiven Platten und Funktionstherapeutischen Geräten können nicht alle gewünschten Zahnbewegungen bewirkt werden. Dazu gehören
  • die parallele Verschiebung der Zähne
  • ihre vertikale Bewegung
  • das Drehen von Zähnen
  • und die Feinjustierung der Zahnstellung
Deshalb werden Feste Zahnspangen in allen Fällen eingesetzt, in denen Lose Zahnspangen nicht ausreichen. Oft werden beide Behandlungs-Methoden nacheinander eingesetzt - zuerst die herausnehmbare zur Kieferdehnung und Zahnbogen-Ausformung, dann die festsitzende Zahnspange zur exakten Positionierung der Zähne. Daran schließt sich die Haltephase mit Retainern an.
Detailansicht Brackets und Drahtbogen. Der elastische Draht dient der Ausformung des Zahnbogens.
Detailansicht Brackets und Drahtbogen. Der die Brackets verbindende elastische Draht dient der Ausformung des Zahnbogens. Er muss immer wieder ausgetauscht und angepasst werden.

Was bei Festen Zahnspangen zu beachten ist

Die kieferorthopädische Behandlung mit festsitzenden Zahnspangen ist sehr effektiv, bringt aber auch einige Einschränkungen mit sich:
  1. Zu Beginn der Behandlung kann vorübergehend ein Spannungsgefühl in den Zähnen auftreten
  2. Viele Patienten empfinden die Brackets und Drahtbögen als optisch nachteilig
  3. Während der Behandlungsdauer ist eine besonders sorgfältige Mundpflege erforderlich
  4. Das Sprechen kann vor allem in der ersten Zeit beeinträchtigt sein
Selfie mit Zahnspange
Selfie mit Zahnspange
Wenn Sie aus beruflichen oder ästhetischen Gründen nicht möchten, dass andere Ihre Zahnspange sehen, haben wir eine Alternative für Sie: Die Zahnregulierung mit fast unsichtbaren Alignern.
Mit modernen Zahnspangen kann eine kieferorthopädische Behandlung schneller, angenehmer und ohne eventuell Zähne ziehen zu müssen, durchgeführt werden. Informieren Sie sich hier über die Kieferorthopädie ohne Zähneziehen.

Häufige Fragen zu festen Zahnspangen in Hamburg-Blankenese

Woraus bestehen feste Zahnspangen und wie sind sie aufgebaut? +

Eine feste Zahnspange besteht im Wesentlichen aus Brackets, die auf die Zähne aufgeklebt werden, einem elastischen Drahtbogen, der über den gesamten Zahnbogen verläuft, sowie kleinen Gummis oder feinen Drähten zur Verbindung. An den hinteren Backenzähnen werden zusätzlich Metallbänder zur Verankerung eingesetzt.

Brackets können aus Metall, Kunststoff oder Keramik bestehen. Viele Patienten wählen heute aus ästhetischen Gründen transparente oder zahnfarbene Brackets – besonders für die Oberkieferzähne.

Wann ist eine feste Zahnspange die richtige Wahl? +

Feste Zahnspangen werden eingesetzt, wenn herausnehmbare Geräte nicht ausreichen. Bestimmte Zahnbewegungen – wie das Drehen, vertikale Verschieben oder die präzise Feinjustierung einzelner Zähne – sind nur mit festsitzenden Apparaturen möglich.

Häufig werden beide Methoden nacheinander kombiniert: Zunächst eine herausnehmbare Zahnspange zur Kieferdehnung, anschließend die feste Zahnspange zur exakten Positionierung der Zähne – gefolgt von der Haltephase mit Retainern.

Was sollte ich während der Behandlung mit fester Zahnspange beachten? +

Zu Beginn kann ein vorübergehendes Spannungsgefühl in den Zähnen auftreten, das sich in der Regel nach wenigen Tagen legt. Besonders wichtig ist eine sorgfältige Mundpflege, da sich rund um Brackets leicht Beläge ansammeln können.

Das Sprechen kann anfangs leicht beeinträchtigt sein, normalisiert sich aber meist schnell. Regelmäßige Kontrolltermine sind während der gesamten Behandlungszeit essenziell.

Gibt es ästhetischere Alternativen zur klassischen Metallspange? +

Ja. Wer eine weniger auffällige Behandlung bevorzugt, kann zwischen Brackets aus transparentem Kunststoff oder Keramik wählen – diese fallen deutlich weniger auf als Metallbrackets.

Für maximale Diskretion bieten wir zusätzlich Aligner (nahezu unsichtbare Schienen) und Lingualtechnik (Brackets auf der Zahninnenseite) an. Welche Option für Ihren Befund am besten geeignet ist, klären wir im Beratungsgespräch.

Wie wird die Zahnstellung nach der Behandlung dauerhaft gehalten? +

Nach Abschluss der aktiven Behandlungsphase folgt die Haltephase mit sogenannten Retainern. Diese halten die Zähne in ihrer neuen Position, während sie sich im Kieferknochen fest verankern.

Retainer sind entweder ein dünner Draht auf der Zahninnenseite oder transparente Schienen, die vor allem nachts getragen werden. Die Haltephase ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder kieferorthopädischen Behandlung.